Aus aktuellem
Anlass - Stichwort sechs Wochen Urlaub- möchte ich ganz entschieden darauf
hinweisen, dass der Faktor Arbeit entlastet gehört und nicht erneut belastet!
Es ist mir völlig unverständlich, wie es erneut zu Forderungen nach Belastungen
für die Unternehmen kommen kann. Die konjunkturell angespannte
Wettbewerbssituation in Österreich und Europa sollte jedem bekannt sein! Unsere Unternehmen stellen sich
den derzeitigen Herausforderungen mit vollem Einsatz. Eine zusätzliche
Belastung mit neuen Steuern ist nicht tragbar! Ganz im Gegenteil, wir brauchen
dringend eine Steuer- und Abgabensenkung, um weiterhin im harten
internationalen Wettbewerb mithalten zu können!
Lassen Sie uns
mit den geforderten sechs Wochen Urlaub beginnen. Wie sollen Unternehmen diese
zusätzliche Belastung finanzieren? Die Forderung nach mehr Urlaub schadet nur
dem Wirtschaftsstandort Österreich! Österreich liegt mit 25 gesetzlichen
Urlaubstagen bereits im europäischen Spitzenfeld! Dazu kommen noch 13
gesetzliche Feiertage. Für Betriebe würde eine Erhöhung der Urlaubstage
entweder Einbußen bei der Wettbewerbsfähigkeit bedeuten oder eine Abwanderung
in andere europäische Länder nach sich ziehen! Beide Konsequenzen können wir
uns für den Wirtschaftsstandort Österreich nicht leisten!
Auch die
Forderung nach einer Arbeitsmarktabgabe für jede geleistete Überstunde, ist
nichts weiter als eine Forderung nach einer Lohnnebenkostenerhöhung!
Überstunden in zusätzliche Arbeitsplätze umzurechnen ist eine reine Milchmädchenrechnung
und entbehrt jeglicher Grundlage! Was uns Überstunden allerdings deutlich
zeigen, ist der Bedarf an einer Flexibilisierung des Arbeitszeitrahmens. Denn
nur so können unsere Betriebe auf Auslastungsschwankungen reagieren und ihre
Wettbewerbsfähigkeit erhalten!
Haben Sie
gewusst, dass die obersten zehn Prozent der Lohnsteuerpflichtigen bereits 51,2 Prozent des Lohnsteueraufkommens
beitragen? In Österreich wird bereits massiv umverteilt, auf Kosten weniger,
zum Wohle vieler. Die geforderte Vermögenssubstanzsteuer trifft wieder den
bereits stark belasteten Mittelstand und die Topverdiener. Möchten Sie für Ihr
bereits versteuertes Erspartes noch mal zur Kasse gebeten werden? Eine
Vermögenssubstanzsteuer würde genau das bedeuten! Und wäre daher nicht nur
unsinnig sondern ungerecht! Eine Vermögenssteuer würde zudem auch Arbeitsplätze
kosten, denn durch eine zusätzliche Besteuerung wird den Unternehmen Kapital
entzogen.
Um den Faktor Arbeit zu entlasten, brauchen wir nachhaltige
und sinnvolle Maßnahmen! Allein eine Senkung der Abgabenquote, von derzeit 42
Prozent auf 38 Prozent, würde Österreich international wettbewerbsfähiger
machen. Derzeit liegt die Abgabenquote mit 3,1 Prozent-Punkten über dem EU-17 Schnitt
und 3,6 Prozent über dem EU-26 Schnitt. Sie sehen, eine deutliche Reduktion der
Steuer- und Abgabenlast und flexible Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt wären
ideale Schritte, um den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken und
Arbeitsplätze und Wohlstand für die Zukunft zu sichern!
Ihr Manfred Gerger
Dienstag, 9. April 2013
Freitag, 29. März 2013
Coole Lehre – Best-Practice aus der burgenländischen Industrie
Für die Industrie und den Standort Österreich ist der Fachkräftenachwuchs von zentraler Bedeutung. Denn Nachwuchssicherung bedeutet Standortsicherung, bedeutet Zukunftssicherung. Nur so können Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Wohlstand dauerhaft gesichert werden!
Die Industrie ist sich bereits seit langem bewusst, dass die
Lehrlinge von heute die Fachkräfte von morgen sind. Daher liegt der Industrie
das Angebot an fundierten und qualitativ hochwertigen Ausbildungen auch sehr am
Herzen! Rund 35000 Euro investiert ein österreichisches Industrieunternehmen im
Durchschnitt jährlich in die Ausbildung seiner Lehrlinge. Letztes Jahr wurden
von der Industrie 16056 Lehrlinge ausgebildet, das entspricht 12,8 Prozent
aller Lehrlinge! Wir wollen den jungen Menschen persönliche und berufliche
Perspektiven in ihrer Heimat eröffnen!
Unsere heimische Industrie bietet den Jugendlichen eine
Vielzahl an spannenden Lehrberufen. So können die Jugendlichen derzeit aus 205
Lehrberufen wählen! Und dass die Industrie nicht nur attraktiver Ausbildner
sondern auch Arbeitgeber ist, zeigt sich auch daran, dass auch noch fünf Jahren
nach der Lehrabschlussprüfung mehr als 80 Prozent in ihrem Lehrbetrieb
beschäftigt sind!
Doch trotz der positiven Lehrlingserfahrungen herrscht
aktuell ein großer Mangel an Jugendlichen. Gerade im technischen Bereich steht
die Industrie vor einem eklatanten Fachkräftemangel. Der Mangel ist allerdings
nicht allein mit dem Geburtenrückgang zu erklären. Das duale-Ausbildungssystem,
einst ein hoch geschätzter Bildungsweg, ist in der Gesellschaft zu Unrecht
abgewertet worden. Dabei ist sie auch wirtschaftlich ein Gewinn für unsere
Gesellschaft: Sie ist jene
Ausbildungsform, die mit großem Abstand
die geringsten öffentlichen Mittel erfordert. Die Ausgaben belaufen sich auf
rund 5605 Euro jährlich pro Lehrling, davon erhalten die Betriebe durch die
Lehrstellenförderung maximal 1317 Euro pro Lehrling! Hier ist es höchste Zeit,
dass die Wertschätzung der Fachkräfteausbildung in der Gesellschaft ihrem hohen
Stellenwert in der Wirtschaft und für den Standort wieder gerecht wird!
Die Industriellenvereinigung hat daher neben dem bereits
bekannten Strategieprogramm „Fachkräfte 2020“ (Link zu Blog-Eintrag) eine Broschüre
herausgegeben: „ Lehrlingsausbildung Innovativ“. Diese wartet mit 25 Beispielen
zukunftsorientierter Ausbildungsmethoden und –inhalte in Österreichs
Industriebetrieben für Lehrlinge auf. Ziel ist es, die Qualität der
Lehrlingsausbildung in der Industrie, die Leistungen und das Engagement,
sichtbar zu machen, einen Beitrag zur Bildungs- und Berufsorientierung zu
leisten, sowie anhand von Best-Practice Beispielen zu zeigen, wie interessant, praxisnah,
professionell und innovativ die Ausbildung sein kein! Wir müssen mit allen
Kräften gegen den Fachkräftemangel vorgehen um den Wirtschaftsstandort
Österreich zu sichern!
Aus dem Burgenland wurde für die Best-Practice Beispiele die
Firma „Sanochemia Pharmazeutika AG“ ausgewählt. Wichtig ist es dem Unternehmen,
den Lehrlingen ein komplettes Bild des Unternehmens zu vermitteln. Daher findet
die Ausbildung bei Sanochemia nicht nur an einem Platz statt. Im Laufe ihrer
Ausbildung wechseln die Lehrlinge vom Labor in die Abteilungen
Qualitätskontrolle, Entwicklungsanalytik, Galenik und Mikrobiologie. Die Rotation hilft den Lehrlingen auch dabei
ihre Interessen und Stärken zu entdecken und so den bevorzugten Arbeitsbereich
zu konkretisieren. Die persönliche Betreuung der Lehrlinge wird bei Sanochemia
groß geschrieben. Von Beginn an erhalten die Lehrlinge eine persönliche
Betreuerin/einen persönlichen Betreuer, die/der sie in ihr Aufgabengebiet
einführt, sie betreut und unterstützt und durch das gesamte Ausbildungsprogramm
begleitet. Praxisnähe ist eine der besten Voraussetzungen um Neues zu lernen,
das hat auch Sanochemia erkannt und setzt bei der Lehrlingsausbild auf das
Prinzip „learning by doing“. Mit konkreten Aufgabenstellungen, von Anfang an,
werden die Jugendlichen in die jeweiligen Arbeitsabläufe eingeschult. Durch die
Unternehmensübergreifenden Schwerpunkte Umwelt, Gesundheit und Sicherheit,
werden Ausbildungen zu Ersthelfern, Sicherheitskräften, Giftbeauftragten etc. gefördert und gesundheits- und
arbeitsplatzbezogene Schulungen angeboten.
Und das ist nur ein Beispiel von vielen paxisbezogenen,
zeitgerechten Lehrausbildungen in burgenländischen Industriebetrieben!
Sie sehen, eine Lehre bietet heute nicht nur einen sicheren
Arbeitsplatz sondern eine breite Palette an innovativen Ausbildungsaktivitäten
und Chancen, um sich zu entfalten und weiterzuentwickeln. Die Industrie ist sich des Wertes der
Lehrlinge für den Wirtschaftsstandort und den Erhalt unseres Wohlstandes seit
langem bewusst. Es liegt jetzt an uns allen, dem dualen-Ausbildungssystem
wieder den Stellenwert angedeihen zu lassen, den es verdient. Zum Wohle unserer
Zukunft!
Ihre Doris Bock
Die Broschüren Lehrlingsausbildung Innovativ mit den
Best-Practice Beispielen finden Sie unter: http://www.iv-net.at/iv-all/publikationen/file_612.pdf
Freitag, 15. März 2013
Arbeit&Alter – ein wesentlicher Zukunfts- und Erfolgsfaktor!
Unsere Bevölkerung wird immer älter. Im Jahr 2020 wird die
Gruppe der 45- bis 64-jährigen erstmals den größten Anteil an Personen im
Erwerbsalter darstellen. Eine schrittweise Anhebung des Pensionsalters bei
Frauen ist bereits beschlossen. Daher ist es nun an der Zeit Maßnahmen zu
setzen, um eine alternsgerechte Arbeitswelt zu schaffen, welche auf die Änderungen der Altersstruktur der
MitarbeiterInnen vorbereitet ist. Nutzen wir die Chancen, die sich durch eine
älter werdende Belegschaft bietet! Sichern wir uns heute schon qualifizierte, motivierte und leistungsfähige
Mitarbeiter, indem wir uns schon jetzt
auf eine entsprechende Arbeitsgestaltung einstellen!
Bei der alternsgerechten Arbeitsgestaltung gibt es
hauptsächlich vier Handlungsfelder: Qualifizierung, Gesundheit, Führung und
Organisation.
Weiterbildung und
lebensbegleitendes Lernen sehen wir als einen Schwerpunkt. Wir leben in einer
Zeit, in der sich die Informations- und Kommunikationstechnologien ständig
weiterentwickeln und somit ständig Veränderungen schaffen. Daher ist es für
alle Mitarbeiter wichtig, permanent zu lernen, um so mit dem stetigen Wandel
mithalten zu können. Mittelfristig werden nur jene Unternehmen wettbewerbsfähig
bleiben, die rechtzeitig die Ressourcen und Potenziale ihrer Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen entwickeln und ausbauen!
Die betriebliche Gesundheitsförderung betrifft alle
Altersgruppen der ArbeitnehmerInnen. Ihr kommt eine wichtige Bedeutung in Bezug
auf Prävention und Vermeidung vieler arbeitsbedingter Erkrankungen zu. Eine
ergonomische Optimierung von Arbeitsplätzen kann Muskel- und
Skeletterkrankungen vorbeugen. Die Einrichtung von Gesundheitszirkeln und die
Förderung körperlicher Gesundheit und eines Gesundheitsbewusstseins sind
ebenfalls zielführende Maßnahmen. Durch gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen
können physisch und psychisch bedingte Krankenstände, der Abbau von
Arbeitsfähigkeit bis hin zur arbeitsbedingten Invalidität vermieden werden. Das
spart auch enorme gesamtwirtschaftliche Folgekosten!
Eine positive Einstellung des Vorgesetzten gegenüber älteren
ArbeitnehmerInnen schafft eine Arbeitsatmosphäre, in der Anerkennung und
Wertschätzung groß geschrieben werden. Die Einstellung der Vorgesetzten hat
sich als wichtigster Faktor erwiesen. Ihr Einfluss auf einen längeren Verbleib
in der Arbeitswelt ist doppelt so groß, wie etwa ergonomische Faktoren!
Eine gesundheitsfördernde Arbeitsorganisation kann durch
eine ausgewogene Mischung an geistiger und körperlicher Arbeit erzielt werden. Psychische
und physische Arbeitsanforderungen und –belastungen sollen möglichst
abwechslungsreich gestaltet werden! Es ist wichtig, dass ArbeitnehmerInnen
nicht dauerhaft Anforderungen ausgesetzt sind wie Nachtschichten, taktgebundene
Arbeiten, Heben und Tragen, Zwangshaltungen, Daueraufmerksamkeit, hoher
Zeitdruck etc.!
Sie sehen, eine langlebige Gesellschaft bietet viele Chancen
und Herausforderungen! Doch welche Möglichkeiten haben Sie als Arbeitgeber, um
ein altersgerechtes Arbeitsumfeld zu schaffen? Welche Maßnahmen, Instrumente,
Prozesse und Initiativen stehen Ihnen zur Verfügung? Wir möchten Sie einladen,
an dem
Symposium „Altenrsgerechte
Gestaltung der Arbeitswelt“ teilzunehmen! Am 18. April ab 10:00 Uhr laden
Sie die IV, die WKÖ, der ÖGB und die AK in Kooperation mit TEP Burgenland
herzlich dazu ein, durch betriebliche Beispiele, Experten, Vertreter der
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite erfolgversprechende Möglichkeiten der alternsgerechten
Gestaltung der Arbeitswelt kennenzulernen!
Einladung, Programm und Anmeldeformular finden Sie unter: www.arbeitundalter.at
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine spannende
Auseinandersetzung mit dem Zukunftsfaktor alternsgerechte
Arbeitsweltgestaltung!
Mittwoch, 27. Februar 2013
S2B School to Business – Schüler entwickeln mit einem Unternehmen
eigenes Projekt
Viele Schülerinnen und Schüler haben sicher schon seit langem großen Spaß an naturwissenschaftlich-technischen Themen. Einige sind sich dessen vielleicht noch nicht ganz sicher. Andere wiederum sind davon überzeugt, dass sie überhaupt nichts dafür übrig haben – ohne überhaupt direkt mit spannenden Fragestellungen aus den Bereichen Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Technik in Kontakt gekommen zu sein.
Viele Schülerinnen und Schüler haben sicher schon seit langem großen Spaß an naturwissenschaftlich-technischen Themen. Einige sind sich dessen vielleicht noch nicht ganz sicher. Andere wiederum sind davon überzeugt, dass sie überhaupt nichts dafür übrig haben – ohne überhaupt direkt mit spannenden Fragestellungen aus den Bereichen Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Technik in Kontakt gekommen zu sein.
An all diese Schüler richtet
sich das neue Projekt S2B (School to Business) der IV Burgenland!
Unser
Anliegen ist es, Mädchen und Burschen möglichst frühzeitig das Interesse an
naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen zu vermitteln. Denn in Natur
und Technik liegt die Zukunft – auch bei uns im Burgenland!
Voraussetzung bei S2B mitzumachen ist, dass die Schüler und Schülerinnen in eine burgenländische Schule gehen, in einer siebenten bis zwölften Schulstufe sind, ein Team bilden und bereit sind, sich ein Semester lang mit einem Projekt zu beschäftigen.
Voraussetzung bei S2B mitzumachen ist, dass die Schüler und Schülerinnen in eine burgenländische Schule gehen, in einer siebenten bis zwölften Schulstufe sind, ein Team bilden und bereit sind, sich ein Semester lang mit einem Projekt zu beschäftigen.
Für das Ansprechen und Finden eines
geeigneten Betriebes ist die IV Burgenland zuständig.
Das Projekt wird
gemeinsam mit dem Betreuer aus dem Unternehmen diskutiert und entwickelt. Dabei
kommt es nicht darauf an, ob etwas richtig oder falsch ist. Entscheidend sind
Ideen, Kreativität und Teamgeist.
Letzte Woche startete das erste Team von S2B!
Letzte Woche startete das erste Team von S2B!
15 Schüler und Schülerinnen der HTL Eisenstadt arbeiten ein
Semester lang Neudoerfler Office Systems zusammen. Begonnen wurde mit einer
Betriebsbesichtigung beim Büromöbelhersteller in Neudörfl. Die Jugendlichen
durften den Mitarbeitern über die Schulter schauen und bekamen einen ersten
Eindruck von der Produktion.
Beim anschließenden gemeinsamen Brainstorming entstanden kreative und innovative Ansätze. Aus den Schülern sprudelten die Ideen nur so heraus. Der Wunsch nach Umsetzung eines realen Projektes wurde nach anfänglichem Zweifeln immer größer.
Beim anschließenden gemeinsamen Brainstorming entstanden kreative und innovative Ansätze. Aus den Schülern sprudelten die Ideen nur so heraus. Der Wunsch nach Umsetzung eines realen Projektes wurde nach anfänglichem Zweifeln immer größer.
„Eine Klasse zum Wohlfühlen“ – das wollen die HTL-Schüler jetzt
mit der Firma Neudoerfler umsetzen! Ein wichtiges Thema für die Schüler, die doch
den ganzen Tag in der Schule verbringen und konzentriert sein müssen.
Zum Wohlfühlen in der Klasse tragen nämlich nicht nur gute
Lehrer, gute Noten und eine tolle Klassengemeinschaft bei. Vor allem die
richtigen Sitzmöglichkeiten gestalten den Schulalltag leichter und verbessern
die Konzentration. Ergonomie in der Schule – leider wird dieses Thema in den
Schulen oft aus vermeintlichen Kostengründen stiefmütterlich behandelt.
Im Laufe der Diskussion wurden auch die Wünsche nach gutem
Licht, Schalldämmung sowie genügend Stauraum immer größer.
Die Schüler werden nun gemeinsam mit Neudoerfler in diesem Semester ihre persönliche Wohlfühlklasse entwickeln. Wer kann das besser, als die Schüler selbst – mit fundierter, praktischer Unterstützung eines Unternehmens?
Der rege Austausch zwischen Schule und Unternehmen steht bei S2B im Vordergrund. Deshalb wurde mit der Facebook Seite S2B_School to Business (Link: http://www.facebook.com/S2BSchoolToBusiness) eine Kommunikationsmöglichkeit geboten, sich auszutauschen, zu diskutieren und neue Ideen einzubringen.
Die IV Burgenland freut sich auf die ideale Wohlfühlklasse!
Die Schüler werden nun gemeinsam mit Neudoerfler in diesem Semester ihre persönliche Wohlfühlklasse entwickeln. Wer kann das besser, als die Schüler selbst – mit fundierter, praktischer Unterstützung eines Unternehmens?
Der rege Austausch zwischen Schule und Unternehmen steht bei S2B im Vordergrund. Deshalb wurde mit der Facebook Seite S2B_School to Business (Link: http://www.facebook.com/S2BSchoolToBusiness) eine Kommunikationsmöglichkeit geboten, sich auszutauschen, zu diskutieren und neue Ideen einzubringen.
Die IV Burgenland freut sich auf die ideale Wohlfühlklasse!
Und wir hoffen auf weitere Teams, spannende Monate mit
innovativen, technischen und hoffentlich bald auch realen Projekten!
Ihre Ingrid Puschautz-Meidl
Ihre Ingrid Puschautz-Meidl
Freitag, 22. Februar 2013
Steigende Energiekosten gefährden den Wirtschaftsstandort
Österreich!
Wir haben in unserem Blog bereits verschiedene Faktoren
vorgestellt, die wesentlich für einen attraktiven Wirtschaftsstandort sind.
Heute möchte ich Ihnen einen besonderen Kostenfaktor für die Unternehmen
vorstellen, die Energiekosten. Eine wettbewerbsfähige Energieversorgung ist ein
unabdingbarer Fakto, wenn es um den Erhalt und den Ausbau des
Wirtschaftsstandortes Österreich geht!
Die Österreichische Industrie befindet sich heute
international in einem harten Standortwettbewerb zwischen EU, USA und Asien. Eine leistbare
und gut funktionierende Energieversorgung ist für unsere Industrie unbedingt
notwendig, um im internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben!
Die Energiekosten sind in Österreich seit Jahren am Steigen.
Und das nicht nur für die Industrie, sondern auch für die Haushalte. Nehmen wir das Beispiel Ökostrom: die Kosten für Ökostrom sind von 2012 auf 2013
für die Industrie um über 80 (!) Prozent
gestiegen! Bei Haushalten hat es eine Steigerung von 50 Prozent
gegenüber 2012 gegeben. Für einzelne Unternehmen bedeutet das eine
Preissteigerung von €500.000 bis über 1 Millionen Euro! Das sind Mehrkosten die
sich ein Unternehmen im harten internationalen Wettbewerb kaum leisten kann!
Um den internationalen Wettbewerb unserer Unternehmen besser
zu veranschaulichen, reicht es bereits, Österreich und Deutschland zu
vergleichen indem wir einen Blick auf die Ökostromzusatzkosten werfen: Beispielsweise zahlt ein Unternehmen mit
einem Strombezug von 100GWh allein €357.757,14 Euro an Ökostromkosten. In Deutschland hingegen würde das Unternehmen
aufgrund der absoluten Deckelung nur €50.000,00 bezahlen! Das sind unglaubliche
615,51% mehr, die unsere Unternehmen aufbringen müssen! In Deutschland hat man
für die energieintensive Industrie,
die einen beachtlichen Anteil an der Wertschöpfung hat, Sonderregellungen bei
den Ökostromzusatzkosten getroffen. Darüber hinaus können Industrieunternehmen in Deutschland
Großteils auch von Netzkosten und ETS-bedingten Strommehrkosten befreit werden!
Ein weiteres Beispiel für unsere überdurchschnittlich
belasteten Unternehmen? Der Strompreis in Österreich lag 2010 um 21 Prozent
über jenem der USA und um 197 Prozent über jenem Chinas. Der Industriepreis von
Gas in den USA liegt bei einem Drittel im Vergleich zu Österreich. Die
Kostenunterschiede führen selbstredend zu einem großen Nachteil für die
heimischen Produktionsstandorte. Diese Nachteile müssen im Sinne einer
internationalen Wettbewerbsfähigkeit nicht verstärkt, sondern ausgeglichen
werden!
Nun gibt es allen Ernstes Überlegungen, die politischen Energiekosten
für die Industrie weiter anzuheben. Sie werden verstehen, weshalb diese
Überlegungen in Anbetracht der sensiblen konjunkturellen Phase und des
internationalen Wettbewerbs bei mir auf völliges Unverständnis stoßen! Denn,
was sind die Alternativen für unsere Unternehmen? Eine Abwanderung in andere,
kostengünstigere Standorte. Für uns alle würde das den Verlust von
Arbeitsplätzen, und in weitere Folge, Einbußen für unseren Wohlstand bedeuten!
Es sollte auch nicht vergessen werden, dass unsere
heimischen Unternehmen in den letzten Jahren Milliarden in energiesparende und
emissionsmindernde Produktionstechniken investiert haben und somit zur
energieeffizientesten Industrie der Welt gehören! Eine Abwanderung der Unternehmen an kostengünstigere Standorte
würde daher auch mit einer Reduzierung der Umweltstandards bei der Produktion einhergehen.
Verstehen wir das unter Energiesparen und Emissionsminderung?
Haben Sie gewusst, dass allein die energieintensive
Industrie in Österreich rund 160.000 Personen direkt beschäftigt und jährlich
2,2 Milliarden Euro in den Standort Österreich investiert? Können wir es uns
wirklich leisten, den Standort Österreich für diese Unternehmen durch stetig
steigende Mehrkosten so unattraktiv zu machen, dass sie früher oder später an
einen kostengünstigeren Standort abwandern müssen, um wettbewerbsfähig zu
bleiben? Die Antwort kann nur ein ganz klares Nein sein!
Der einzige Weg um den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken,
geht hier über eine Entlastung bei den derzeitigen Energiekosten! Zusätzliche
Kosten können wir den österreichischen Unternehmen, die international bereits
zu den meistbelasteten zählen, nicht mehr zumuten! Unser Ziel muss es sein, den
Standort Österreich international wettbewerbsfähig zu halten, um die
Ansiedelung und den Erhalt von Unternehmen in unserer Heimat zu sichern!
Ihr Bernd Zauner
Mittwoch, 20. Februar 2013
MINT 2020 – der Unterricht von morgen
Die Industriellen Vereinigung hat am 18.02.2013 das gemeinsam mit der Universität Klagenfurt erarbeitete Unterrichtskonzept MINT2020 vorgestellt und damit ein dringend notwendiges Rahmenkonzept für einen visionären und begeisternden MINT-Unterricht der Zukunft vorgelegt!
Wir müssen heute handeln und alles dafür tun, dass wir Begeisterung und nachhaltiges Interesse an den MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)- Fächern bei Kindern und Jugendlichen schaffen! Als Innovationsstandort sind wir auf qualifizierte Fachkräfte aus den MINT-Bereichen angewiesen um den Ausbau von Innovationskraft voranzutreiben – zum Erhalt von unserem Lebensstandard und Wohlstand!
Die Industriellen Vereinigung hat am 18.02.2013 das gemeinsam mit der Universität Klagenfurt erarbeitete Unterrichtskonzept MINT2020 vorgestellt und damit ein dringend notwendiges Rahmenkonzept für einen visionären und begeisternden MINT-Unterricht der Zukunft vorgelegt!
Wir müssen heute handeln und alles dafür tun, dass wir Begeisterung und nachhaltiges Interesse an den MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)- Fächern bei Kindern und Jugendlichen schaffen! Als Innovationsstandort sind wir auf qualifizierte Fachkräfte aus den MINT-Bereichen angewiesen um den Ausbau von Innovationskraft voranzutreiben – zum Erhalt von unserem Lebensstandard und Wohlstand!
Österreich leidet schon seit längerem an einem eklatanten
Mangel an technisch-naturwissenschaftlich Qualifizierten, die für unseren
Wohlstand eine Schlüsselkomponente einnehmen! Bereits heute haben mehr als acht
von zehn Industrieunternehmen Probleme, qualifiziertes Personal zu finden.
Trotz der top Jobaussichten für die Absolventen der
MINT-Bereiche – bis 2020 werden insgesamt fünf Millionen neue Jobs im
technischen Bereich in Europa entstehen – stehen MINT-Fächer bei der
Ausbildungswahl niedrig im Kurs.
Mit MINT 2012 wollen wir eine nachhaltige Veränderung
bewirken! Die österreichischen Schüler und Schülerinnen zeigen derzeit eine
sehr geringe instrumentelle und zukunftsorientierte Motivation in den
Naturwissenschaften auf, die auf Sinn- und Verwendungszusammenhänge zielt.
Diese ist aber zentral für die Identifikation mit den Fächern und somit auch
für die spätere Berufswahl. Auch im Hinblick auf die Leistungsebene zeigt sich,
dass unsere Schüler und Schülerinnen in Mathematik und den Naturwissenschaften
nur im Durchschnitt der OECD liegen. Durch innovative Lehr- und Lernumwelten
müssen wir den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, fachliche Kompetenz,
subjektiven Sinn, positive Emotionen und ein Kompetenzerleben in den
MINT-Fächern zu entwickeln!
Um diese Entwicklung zu ermöglichen, müssen wir den
Unterricht von heute in ein zukunftsfähiges Morgen heben! Der Unterricht muss
anwendungsbezogener, problemlöseorientierter, offener und handlungsorientierter
werden! Unsere Schülerinnen und Schüler müssen forschend Lernen dürfen. Gerade
die Naturwissenschaft und Technik bietet
unzählige Wege, zu Lernendes praktisch umzusetzen. Durch fächerübergreifendes
Lernen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das Gelernte in
einem viel größeren Zusammenhang zu sehen. Es wird somit viel leichter, einen
Sinn hinter dem Gelernten zu sehen und das Gelernte wird nachhaltiger
gespeichert.
Um andere zu begeistern, muss man selber begeistert sein!
Daher sehen wir im Unterricht von morgen Lehrpersonal, dass Begeisterung im
Fach mitbringt und als Rollenvorbild für die Kinder dienen kann. Aber auch die
Schülerinnen und Schüler sollen die Begeisterung weitergeben, durch die
zeitweise Übernahme der LehrerInnenrolle vor Mitschülern und Schülern anderen
Schulstufen. Somit werden neben dem Erlernten auch social & soft skills trainiert.
Wesentlich für die Stärkung der Kompetenz in den
MINT-Fächern ist auch ein geschlechtergerechter MINT-Unterricht. Mädchen und
Buben müssen gleichermaßen angesprochen werden! Das bedeutet eine
geschlechtergerechte Interaktion im Unterricht und die Auswahl von Themen, die
beide Geschlechter ansprechen. Denn leider sind nach wie vor Frauen in der
Forschung in Österreich eine Seltenheit.
Die Tatsache, dass wir derzeit im Schulsystem darauf setzen,
dass alle Schüler und Schülerinnen zur gleichen Zeit den selben Stoff mit der
gleichen Methode lernen, ist nicht mehr zeitgemäß und steht im Widerspruch mit
lernpsychologischen Erkenntnissen. Daher sieht MINT2012 eine Förderkultur im
Sinne innerer Differenzierungsmaßnahmen als unumgänglichen Bestandteil der
nachhaltigen Unterrichtsgestaltung. Das Eingehen auf besondere Begabungen sowie
spezielle Defizite prägen den Unterricht ebenso, wie Einzel-und Gruppenförderungen
in der Schule, außerhalb und parallel zum Regelunterricht!
Ein zentrales Element von MINT2020 ist der Werkunterricht
neu. Das Potential des Werkunterrichts muss voll ausgeschöpft werden! Im
Werkunterricht von morgen haben Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, das
Gelernte praktisch anzuwenden und somit MINT-Fächer in der Praxis anzuwenden.
Da eine Stärkung der Kompetenz in den MINT-Fächern und eine persönliche Bezugsbildung zu den
gelernten Inhalten ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind, fordern wir auch eine
neue Prüfungskultur. Wir müssen wegkommen vom derzeit häufigen Auswendiglernen!
Wer nur auswendig lernt, der hat kein tieferes Verständnis für die Inhalte. Wir
müssen anfangen, in den Prüfungen Anwendungsfragen und Problemlösefragen zu
stellen, für deren Beantwortung ein tieferes Verständnis notwendig ist.
Die offene Schule von morgen ist nicht mehr an das
Schulgebäude gebunden. Der Lernraum wird auf verschiedene Bereiche erweitert.
Werkstätten, Bibliotheken, Museen, Unternehmen etc., werden so zu
blickwinkelerweiternden Lernorten.
Um den Innovationsstandort Österreich nachhaltig zu sichern,
brauchen wir heute ein Umdenken! Wir müssen das natürliche Interesse von
Kindern am Entdecken und Erforschen fördern und unterstützen. Von der
Volksschule bis zur Universität. Nur wenn wir es schaffen, den Schülerinnen und
Schülern die entscheidende Kompetenz in den MINT-Fächern zu vermitteln, um
ihnen eine aktive Partizipation an unserer immer stärker
technologieorientierten Innovationsgesellschaft zu ermöglichen, werden wir
unseren Wohlstand und Lebensstandard auch für die nächsten Generationen sichern
können!
Ihre Doris Bock
Donnerstag, 31. Januar 2013
Forschungsprämie neu – weniger Bürokratie und schnellere
Abwicklung!
Die Verhandlungen zum Thema Vergabe der Forschungsprämie
sind erfolgreich verlaufen! Die
Industriellenvereinigung hat sich stark dafür eingesetzt, dass die
Stimmen der forschenden Unternehmen gehört werden und eine praxisnahe
Verordnung gefunden wird. Somit war es möglich, eine unbürokratische und
wirtschaftsfreundliche Regelung einzuführen!
Die Verordnung des Finanzministeriums ist seit 2013 in Kraft. Die neue Verordnung bringt neue Prozesse mit sich. Die Unternehmen müssen ein Gutachten der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) über die inhaltlichen Voraussetzungen der eigenbetrieblichen Forschung einholen. Um den Unternehmen eine schnelle Abwicklung zu gewährleisten, wurde gesetzlich eine Frist für die Erstellung der Gutachten durch die FFG von vier Monaten verankert. Eine Frist, die im Regelfall um zwei Monate unterboten werden soll. Um den administrativen Aufwand der Unternehmen zum Erlagen der Forschungsprämie so gering wie möglich zu halten, wurden die Anträge zudem mit maximal 20 Schwerpunkte mit 3000 Zeichen pro Forschungsschwerpunkt begrenzt.
Ein weiterer
wichtiger Punkt war für uns die Anerkennung der Kosten, die in der Überleitung
von Forschung zur Produktion entstehen. Denn in anderen OECD-Ländern werden
diese Kosten längst in die Bemessungsgrundlagen der Forschungsförderung
einbezogen. In der neuen Verordnung wurde die Produktionsüberleitung bzw.
Produktionsfertigmachung nun berücksichtigt. Ein weiterer Schritt in Richtung
Wettbewerbsfähigkeit für unsere Unternehmen!!
Haben Sie gewusst, dass in Österreich 60% der gesamten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen vom privaten Sektor aufgewendet wird? Umso wichtiger war es uns, endlich die Maßnahmen zur Verbesserung der Forschungsprämie umgesetzt zu sehen!
Ich freue mich daher sehr, dass wir gemeinsam eine Neuregelung bei der Forschungsprämie gefunden haben, die wirtschaftsfreundlich und praxisnah ist! Wir werden uns auch weiterhin für den Erhalt, den Ausbau und die Verbesserung des Forschungs- und Innovationsstandortes Österreich einsetzen! Forschung und Innovation sind die Grundbausteine für eine langfristig erfolgreiche Wirtschaft! Denn nur wo es Weiterentwicklung gibt, bleibt auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhalten! Und die ist ein wesentlicher Faktor für den Wirtschaftsstandort Österreich und unseren Wohlstand!
Ihr Manfred Gerger
Die Verordnung des Finanzministeriums ist seit 2013 in Kraft. Die neue Verordnung bringt neue Prozesse mit sich. Die Unternehmen müssen ein Gutachten der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) über die inhaltlichen Voraussetzungen der eigenbetrieblichen Forschung einholen. Um den Unternehmen eine schnelle Abwicklung zu gewährleisten, wurde gesetzlich eine Frist für die Erstellung der Gutachten durch die FFG von vier Monaten verankert. Eine Frist, die im Regelfall um zwei Monate unterboten werden soll. Um den administrativen Aufwand der Unternehmen zum Erlagen der Forschungsprämie so gering wie möglich zu halten, wurden die Anträge zudem mit maximal 20 Schwerpunkte mit 3000 Zeichen pro Forschungsschwerpunkt begrenzt.
Haben Sie gewusst, dass in Österreich 60% der gesamten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen vom privaten Sektor aufgewendet wird? Umso wichtiger war es uns, endlich die Maßnahmen zur Verbesserung der Forschungsprämie umgesetzt zu sehen!
Ich freue mich daher sehr, dass wir gemeinsam eine Neuregelung bei der Forschungsprämie gefunden haben, die wirtschaftsfreundlich und praxisnah ist! Wir werden uns auch weiterhin für den Erhalt, den Ausbau und die Verbesserung des Forschungs- und Innovationsstandortes Österreich einsetzen! Forschung und Innovation sind die Grundbausteine für eine langfristig erfolgreiche Wirtschaft! Denn nur wo es Weiterentwicklung gibt, bleibt auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhalten! Und die ist ein wesentlicher Faktor für den Wirtschaftsstandort Österreich und unseren Wohlstand!
Ihr Manfred Gerger
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